
|
|
VIVAWEST verfolgt eine heiße Spur, um umweltfreundlich heizen zu können: Geothermie. Dabei wird die Hitze im Innern des Erdreichs genutzt, um Wohnraum behaglich zu machen. Mieter in Marl profitieren bereits von dieser natürlichen, ständig verfügbaren Energiequelle. Insgesamt 36 Wohnungen in sechs Gebäuden hat VIVAWEST direkt neben dem ehemaligen Bergwerk Auguste Victoria errichtet. Zwei der sechs Häuser erhalten Erdwärme aus einem nicht mehr genutzten, 700 Meter tiefen Schacht des benachbarten Bergwerks. Die restlichen Wohnungen werden über separat angelegte Bohrlöcher mit Geothermie versorgt. Die Nutzung dieser ständig zur Verfügung stehenden Energiequelle schont den Geldbeutel der Bewohner, da die Heizkosten im Vergleich zu Öl oder Gas und abhängig vom jeweiligen Nutzerverhalten in der Regel deutlich reduziert werden können. Projekt mit PilotcharakterBei der Realisierung dieses Pilotprojekts wurde eine ehemals zur Grubenwasserförderung genutzte Stahlrohrleitung bis in eine Tiefe von 700 Metern für den späteren Einbau einer Erdwärmesonde vorbereitet. Eine neu erstellte Rohrleitung führt das erwärmte Wärmeträgermedium (Wasser/Sole) in einem geschlossenen Kreislauf vom Bergwerksschacht zu den Wärmepumpen der neuen Häuser. Grundwasser wird bei diesem Verfahren nicht benötigt. Die in der Tiefe erwärmte Flüssigkeit wird über Vor- und Rücklaufleitungen den Wärmepumpen der einzelnen Häuser zugeführt. Mit diesem Projekt beweist VIVAWEST Pioniergeist: Diese Form von Tiefengeothermie ist derzeit noch ausgesprochen selten. Hoher Wohnwert durch wertige AusstattungDie neuen 2,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen heben sich neben der innovativen Technik vor allem durch ihre hochwertige Ausstattung vom herkömmlichen Mietwohnungsbau ab. Mit großzügigen Grundrissen, Parkettböden, Fußbodenheizungen sowie modernen Bädern bieten sie eine hohe Wohnqualität. Zu den Wohnungen in der unteren Etage gehören außerdem Terrassen und kleine Gärten, im ersten Obergeschoss gibt es Balkone und in der obersten Etage komplettieren großzügige Dachterrassen das Wohnraumangebot. |