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Eine junge Familie auf dem Balkon ihrer Mietwohnung

Wir für die Region

Flüchtlinge bei uns zu Hause

Etwa 2.000 geflüchtete Menschen haben in rund 850 Wohnungen von VIVAWEST ein neues Zuhause gefunden. Für rund 400 Wohnungen wurden individuelle Mietverträge abgeschlossen, die anderen Wohnungen haben wir an Städte und Kommunen vermietet, damit dort Flüchtlinge leben können. Dem liegt in der Regel eine Kooperationsvereinbarung zugrunde, die sicherstellt, dass die in den Wohnungen lebenden Menschen durch die kommunalen Verwaltungen betreut werden. VIVAWEST hat mit insgesamt 20 Städten und Kommunen solche Abkommen getroffen. Gemanagt wird das zentral durch einen Flüchtlingsbeauftragten des Unternehmens.

Integration fördern

Neben der Unterbringung von in Not geratenen Menschen in unseren Wohnungen gibt es bei VIVAWEST ein breit gefächertes Engagement für eine funktionierende Integration. Wie schon in 2015 und 2016 haben wir auch in 2017 über die Vivawest Stiftung ein Sonderbudget von 100.000 Euro für die Unterstützung von überwiegend ehrenamtlich initiierten Flüchtlingsprojekten zur Verfügung gestellt. Unter anderem werden mit Finanzmitteln aus diesem Budget viele Integrationsmaßnahmen speziell für Kinder finanziert. Sprachunterricht und Sport und Freizeitaktivitäten gemeinsam mit Nicht-Flüchtlingskindern bilden hierbei die Schwerpunkte.

VIVAWEST beteiligt sich zudem mit fünf Plätzen am Projekt „Start in den Beruf“, ins Leben gerufen von den Sozialpartnern der Chemieindustrie. Bei unseren Dienstleistern RHZ und HVG haben wir fünf Plätze für Praktika geschaffen und so fünf jungen Flüchtlingen die Qualifizierung für eine Ausbildung ermöglicht.

Unterstützung durch Nachbarn

Die wichtigsten Partner für die  Integration von Flüchtlingen sind unsere Mieter als Nachbarn. Sie zeigen, wie erfolgreiche Integration funktionieren kann. In Bochum-Langendreer zum Beispiel: Dort hat die Stadtverwaltung rund 70 von knapp 90 Wohnungen, die eigentlich abgerissen werden sollten, zeitlich befristet von VIVAWEST angemietet. Diese Wohnungen hat VIVAWEST kurzfristig wieder bewohnbar gemacht, Sowohl unsere Mieter als auch die Anlieger haben trotz anfänglicher Skepsis den Start der Flüchtlinge in einen neuen Lebensabschnitt sehr engagiert unterstützt. Gemeinsam wurden Wohnungen renoviert oder Treppenhäuser gestrichen. Kostenlos zur Verfügung gestellte Möbel aus der Nachbarschaft bilden in vielen Fällen die Basis für die Wohnungseinrichtung. Kinderspielzeug wechselt regelmäßig die Besitzer. Über das Thema Wohnen hinaus gibt es in Langendreer zahlreiche Gemeinschaftsaktivitäten wie gemeinsames Kochen, Spielen, Feiern, das Zeigen und Erklären des Quartiers und ganz praktischer Alltagsthemen wie Mülltrennung oder Hilfestellungen bei Behördenangelegenheiten – so helfen die „alten“ Nachbarn den neuen Bewohnern im Quartier.

Ehrenamtlich tätige Mitarbeiter

Auch die Mitarbeiter von VIVAWEST engagieren sich im Sinne einer erfolgreichen Integration. Um Flüchtlinge zu befähigen, Alltagssituationen in der deutschen Sprache zu meistern, haben 15 geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens auf ehrenamtlicher Basis unter anderem in unserem großen Quartier in Duisburg-Vierlinden Deutschsprachkurse durchgeführt.

Verbandsinitiative

Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V. (VdW) hat Ende 2016 einen neuen Arbeitskreis „Flüchtlingsunterbringung“ ins Leben gerufen. Haluk Serhat, Generalbevollmächtigter von VIVAWEST, wurde zum Vorsitzenden dieses Arbeitskreises ernannt. Er sagt: „Wir müssen pragmatische Lösungen für die Herausforderungen vor Ort im Zusammenhang mit der Unterbringung von Flüchtlingen entwickeln. Die Wohnungswirtschaft nutzt dabei ihre Vernetzung, um voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen.“

Spielende Kinder
Spielende Kinder mit einem Fussball
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