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Mieter gießen gemeinsam die Pflanzen - Interkultureller Siedlungsgarten in Dorsten-Hervest

Wir im Quartier

Gärtnern verbindet

Was haben Salat oder Porree mit Integration und guter Nachbarschaft zu tun? Viel: Bei gemeinsamen Aktivitäten kommen sich Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln näher – so auch beim Gärtnern im Interkulturellen Siedlungsgarten in Dorsten-Hervest.

Die zwischen 1912 und 1920 im Dorstener Stadtteil Hervest gebaute Zechensiedlung Fürst Leopold wurde im Rahmen ihrer Sanierung in den 80er Jahren teilweise unter Denkmalschutz gestellt. Die Satzung schloss jedoch die gartenstädtische Kernidee des Siedlungsarchitekten Hans Werner Eggeling nicht mit ein. Zu jeder der 700 Wohnungen gehörte ursprünglich ein bis zu 400 Quadratmeter großer Nutzgarten. Die Nutzgärten hatten über die Jahrzehnte an Bedeutung verloren. Deshalb wurde der Großteil von ihnen in einfach zu pflegende Grünanlagen umfunktioniert.

Gemeinschaftsprojekt von VIVAWEST,
Vivawest Stiftung und Bergbauverein

Bei der Vorbereitung des Jubiläums „100 Jahre Siedlung Fürst Leopold“ trug der Verein für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten e.V. den Wunsch an VIVAWEST heran, dem Verein für die Anlage eines historischen Siedlungsgartens ein Grundstück zur Verfügung zu stellen. Das Wohnungsunternehmen, das rund zwei Drittel der Wohnungen in der Siedlung bewirtschaftet, verpachtete dem Verein daraufhin unentgeltlich eine etwa 650 Quadratmeter große Fläche. Der Bergbauverein organisierte die Förderung des Projektes durch das Programm „Soziale Stadt Hervest“ – die Gesamtinvestitionen von ca. 8.500 Euro wurde so zu rund 50 Prozent öffentlich finanziert. Die Vivawest Stiftung unterstützt den Bergbaugeschichtsverein durch die Finanzierung der Vereinsräumlichkeiten jährlich mit etwa 5.000 Euro.

Mieterin bei der Radieschenernte - Interkultureller Siedlungsgarten in Dorsten-Hervest
Ein gutes Team - Interkultureller Siedlungsgarten in Dorsten-Hervest
Nachbarschaftliches Miteinander - Interkultureller Siedlungsgarten in Dorsten-Hervest
Überblick über den interkulturellen Siedlungsgarten in Dorsten-Hervest
Mieterin bei der Radieschenernte - Interkultureller Siedlungsgarten in Dorsten-Hervest Ein gutes Team - Interkultureller Siedlungsgarten in Dorsten-Hervest Nachbarschaftliches Miteinander - Interkultureller Siedlungsgarten in Dorsten-Hervest Überblick über den interkulturellen Siedlungsgarten in Dorsten-Hervest

Treffpunkt im Quartier

Seit Mai 2015 wachsen und gedeihen im Interkulturellen Siedlungsgarten in Hervest nun Obst- und Gemüsepflanzen unterschiedlichster Art. Und genauso unterschiedlich sind die Menschen, die sie pflegen. Junge Familien mit Kindern, Alleinerziehende, Singles und Senioren deutscher, türkischer, afghanischer und libanesischer Herkunft tummeln sich regelmäßig auf dem Gartengrundstück und gärtnern und ernten gemeinsam. Das verbindet. „Mittlerweile hat sich der Interkulturelle Siedlungsgarten zu einem echten Treffpunkt im Quartier entwickelt“, sagt Uwe Goemann, Geschäftsführer der Vivawest Stiftung. „Und das ist es, was zählt“, sagt Jürgen Kimpel, kommissarischer Leiter des VIVAWEST-Kundencenters Bottrop, das auch den Wohnungsbestand in Dorsten betreut. „Für uns zählt nicht nur, Wohnungen im Bestand zu vermieten, sondern eben auch eine positive Entwicklung der nachbarschaftlichen Vernetzung und damit des Quartiers.“

Ausgezeichnetes Pilotprojekt

Zur Eröffnung des Gartens im Frühjahr 2015 kam Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Sie sieht in dem Projekt einen Pilotansatz, der auf weitere Standorte übertragen werden sollte. Darüber hinaus wurde der Interkulturelle Siedlungsgarten bei einem unter dem Motto „Gute Nachbarschaften und starke Familien“ ausgelobten Wettbewerb des Landes NRW mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Der Gemeinschaftsgarten ist auch Teil eines Gesamtprojektes unter dem Titel „Public.Private.Partnership.Zechensiedlung Dorsten-Hervest: Ein Quartier blickt nach vorn“, das in 2016 in der Kategorie „Bürgermitwirkung, Stadtteilleben“ den Preis Soziale Stadt  gewonnen hat.

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