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Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen und eine Darstellung des Mondes in Herne

Wir im Quartier

Hier scheint der Mond

Spaziergang mit VIVAWEST-Mieter Peter Kowald durch unser Quartier um den Buschmannshof und den Glückaufplatz in Wanne-Eickel. Peter Kowald ist hier aufgewachsen. Er kennt die Leute – und die Häuser.

„Willkommen auf dem Mond“, steht trotzig-eigensinnig auf einer Installation in der Wanner Fußgängerzone. Sie nimmt Bezug auf den einst viel besungenen „Mond von Wanne-Eickel“ und ist ein Überbleibsel einer Gestaltungsidee aus dem Jahre 2008. Damit ist sie ein eher jüngeres Relikt inmitten einer Reihe von architektonisch interessanten Bauwerken, die zu Wanne-Eickels Historie gehören. Manche von diesen Häusern stammen noch aus der Gründerzeit, andere aus der expressionistischen Bauhausepoche, viele aus den 1950er-Jahren. Und dazwischen finden sich auch einige neuere Gebäude.

Alles direkt vor der Tür

Peter Kowald hat zu vielen davon etwas zu erzählen. Schließlich ist der 65-jährige Eisenbahner gebürtig aus Wanne-Eickel. Das betont er, denn schließlich war Wanne-Eickel früher kreisfreie Stadt im nördlichen Ruhrgebiet – im Rahmen der Gebietsreform wurde es 1975 mit Herne zusammengeschlossen. „Da sind so manche Wanne-Eickeler bis heute noch nicht drüber weg“, lacht Kowald. Er wohnt hier gerne. „Ich habe ja alles direkt vor der Tür, ob Ärzte oder Einkaufsmöglichkeiten – und wenn ich mal raus will, bin ich schnell am Bahnhof.“ Stimmt. Von der Berliner Straße, wo er in einer von VIVAWEST sanierten Wohnung lebt, geht’s nur um die Ecke. Da ist direkt die Stadtbahnhaltestelle und nicht weit entfernt auch der Hauptbahnhof.

Eisenbahnerstadt Wanne-Eickel

„Stadt der tausend Züge“ – das war einst die Beschreibung der Eisenbahnerstadt Wanne-Eickel. Lang ist’s her. Übrig geblieben sind allerdings viele der alten Eisenbahnerwohnungen, die einen Teil des Gebäudekomplexes an der Berliner Straße ausmachen und die 1951 erbaut wurden. Vorbei geht’s nun links am modernisierten Platz Am Buschmannshof. Rechts liegt eine große Grünanlage. „Das ist unser Postpark“, erklärt Peter Kowald. „Auch da wurde in jüngster Zeit einiges neu gestaltet und modernisiert, leider auch alter Baumbestand entfernt.“ Geradeaus fällt ein prächtiger Komplex aus der Bauhausepoche ins Auge. „Hier wohnten ganz früher die einfachen Eisenbahner, die nicht im gehobenen Dienst waren. Das nannten wir im Volksmund deshalb übrigens ‚den Hungerblock‘.“ Er lacht. Nach Hunger und Elend sieht das schön sanierte Gebäude heute ganz und gar nicht mehr aus. Nach umfassender Sanierung und Modernisierung der historischen Immobilie ist dort unter anderem das VIVAWEST-Kundencenter untergebracht. Der rote Klinkerbau ist damit Anlaufstelle für die Mieter in Wanne.

Eindrucksvolles Karree 

Vier Straßen umschließen dieses eindrucksvolle Karree an der Hauptstraße, Amtmann-Winter-Straße, Wibbelt- und Wanner Straße, das auch gewerblich genutzt wird. Der von der neu-sachlichen Architektur des Bauhausstils beeinflusste Gebäudekomplex wurde in drei Bauabschnitten errichtet. Die Wohngebäude Amtmann-Winter-Straße 1 und 3 aus dem Jahre 1926 bildeten später mit dem zwei Jahre jüngeren Bau der Stadtsparkasse Hauptstraße eine Einheit. „Unsere Einkaufsstraße war früher mal richtig prächtig“, meint Peter Kowald beim Gang über die Hauptstraße, die zwar heute noch alles für den täglichen Bedarf bietet, aber auch schon bessere Zeiten erlebt hat. Mit Neuansiedlungen, wie der des Einzelhändlers Kaufland in der Nähe des Glückaufplatzes, versucht man aktuell, wieder neue Einkaufsmöglichkeiten zu schaffen. Peter Kowald tauscht ein paar freundliche Worte mit einem Obdachlosen, erzählt uns von Menschen mit sozialen Problemen, die man hier auch bisweilen trifft.

Rückzugsorte vom Trubel in den Innenhöfen

Wenn er vom Trubel genug hat, zieht er sich zurück – und freut sich über das Grün und die Ruhe in seinem großen Innenhof. „Glaubt man gar nicht“, sagt er. „Ist aber schön friedlich hier.“ Mittendrin auf den Wiesen ist ein kleines Café – früher war es das Waschhaus –, das viel von den älteren Bewohnern besucht wird. Auch von jenen aus der Demenz-WG, die hier zu den Mietern gehören. Daneben ein Kinderspielplatz. „Kinder machen schönen Krach“, meint Peter Kowald. Und die nahen Züge? Findet er auch halb so wild. „Außerdem zeigen sie das Wetter an!“ Wie das? „Ganz einfach. Wenn man die Loks nachts hören kann, dann wird das Wetter schlechter. Ist nichts zu hören, dann wird das Wetter gut.“ Die Prognose eines Eisenbahners? Er lacht wieder. „Nein, das habe ich von einer sehr alten Nachbarin. Und soll ich was sagen? Es stimmt!“

Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen in Herne
Außenansicht des VIVAWEST-Kundencenters in Herne
Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen in Herne
Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen und eine Darstellung des Mondes in Herne
Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen in Herne
Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen in Herne
Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen in Herne
Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen in Herne
Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen und einem Anwohner in Herne
Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen in Herne Außenansicht des VIVAWEST-Kundencenters in Herne Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen in Herne Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen und eine Darstellung des Mondes in Herne Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen in Herne Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen in Herne Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen in Herne Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen in Herne Außenansicht von Gebäuden mit Mietwohnungen und einem Anwohner in Herne

Das Quartier in Wanne-Eickel

VIVAWEST unterhält hier 13 Wohnkomplexe mit 96 Wohnungen. Zudem befindet sich in dem Wohngebäude Am Buschmannshof 2–6 eine Wohngemeinschaft für Demenzkranke, die von der ALTER-nativ Wohnen GmbH betrieben wird. Die Wohngebäude Am Buschmannshof 2–8 wurden von 2011 bis 2012 umfassend saniert. Dabei wurden große Balkone angebaut. Auch die Wohnungen an der Berliner Straße 5–15 wurden von 2013 bis 2014 umfassend um- und ausgebaut. Nach Fertigstellung der Gebäude wurde der Innenhof neu angelegt. Das ehemalige Waschhaus wird aktuell vom Nachbarschaftsverein der Stadt Herne bewirtschaftet. An den Umbaukosten hat sich VIVAWEST beteiligt.

Hier trifft man sich

Kundencenter Westfalen, Wanner Straße 12, 44649 Herne
Tel.: 02325/91270
E-Mail: westfalen(at)vivawest.de
Öffnungszeiten: Mo.–Do. 8.00–16.00 Uhr Fr. 8.00–14.00 Uhr

Hofcafé im ehemaligen Waschhaus Innenhof der Berliner Straße 5–15, 44649 Herne
Tel.: 01578/9492457
Von 8.00 Uhr an öffnet das Hofcafé seine Tür; zweimal die Woche, montags und mittwochs, wird Frühstück angeboten, Mittagessen gibt es täglich.

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