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Geflüchtete lernen gemeinsam mit einem Helfer

Wir im Quartier

Sprachbarrieren überwinden

VIVAWEST engagiert sich gemeinsam mit der Deutschlandstiftung für die Sprachförderung von Flüchtlingen. Hierfür wurde die Initiative „Ich spreche deutsch!“ ins Leben gerufen. VIVAWEST beteiligt sich über ihre Stiftung daran und organisiert Kurse.

In einer alten Schule im Stadtteil Walsum-Vierlinden, die als Flüchtlingsunterkunft dient, rauchen regelmäßig die Köpfe. Flüchtlinge aus unterschiedlichsten Herkunftsländern wie Syrien und Afghanistan, oder auch aus dem Irak und afrikanischen Staaten wie Libyen, Somalia oder Mali sitzen hier zusammen. Was sie eint, ist der Wunsch, Deutsch zu lernen.

Zweimal in der Woche werden sie ehrenamtlich von VIVAWEST-Mitarbeitern wie Andrea Wenzel unterrichtet. „Das hier ist ein Einsteigerkurs für Menschen mit sehr geringen Deutschkenntnissen. Der Kurs geht über zehn Wochen“, erläutert sie. Es geht aber nicht nur darum, die Sprache zu lernen. „Wir haben auch gemeinsam geübt, wie man einkaufen geht. Oder worauf es bei Arztbesuchen ankommt“, berichtet Andrea Wenzel. „Eben das Nötigste, um den Alltag in Deutschland zu meistern und dabei auch Höflichkeitsformen zu wahren. Auch solche Werte versuchen wir zu vermitteln, um Missverständnissen vorzubeugen oder sie abzubauen.“

„Es geht darum, Menschen dazu zu befähigen, Alltagssituationen in deutscher Sprache zu meistern und sich so leichter in unsere Gesellschaft zu integrieren“, sagt Uwe Goemann, Geschäftsführer der Vivawest Stiftung, die die Initiative mit 20.000 Euro unterstützt.

EHRENAMTLICHER EINSATZ

Diesen „Job“ macht Andrea Wenzel, Leiterin des VIVAWEST-Kundencenters in Duisburg, nach Feierabend – da hat sie einen langen Tag hinter sich. Was motiviert sie dennoch dazu? „Zunächst einmal wollte ich mich an den Aufgaben beteiligen, vor die uns die aktuelle Flüchtlingssituation stellt“, meint sie. „Zudem haben wir als Wohnungsunternehmen viel mit Flüchtlingen zu tun, denn wir bieten ihnen Wohnraum. Die Überwindung von Sprachbarrieren ist für das Zusammenleben in unseren Quartieren besonders wichtig.“ So wie Andrea Wenzel sehen das viele ihrer Kollegen. „Die unterschiedlichen Kenntnisse bei den Lernenden sind für uns schon eine Herausforderung“, findet Susanne Kügler, die sonst bei VIVAWEST in der Zentralen Kundenberatung tätig ist. „Wenn wir uns jeweils auf kleinere Gruppen von vier bis fünf Personen konzentrieren, klappt es aber gut.“

Sprachkurse für Geflüchtete Menschen
Geflüchtete lernen gemeinsam mit einem Helfer
Eine Gruppe Geflüchteter posieren gemeinsam mit ihren Sprachlehrern für die Kamera
Sprachkurse für Geflüchtete Menschen Geflüchtete lernen gemeinsam mit einem Helfer Eine Gruppe Geflüchteter posieren gemeinsam mit ihren Sprachlehrern für die Kamera

FORTSCHRITTE STIMMEN FROH

Für Susanne Kügler und ihre ehrenamtlichen Kollegen ist das nicht immer einfach – schließlich sind sie alle keine Pädagogen. Uwe Scheffler, IT-Bereichsleiter bei VIVAWEST, sagt: „Es ist schwierig, denn wir haben ja keine didaktische Ausbildung.“ Geschult wurden alle Sprachbegleiter durch einen zweitägigen „Crashkurs“ und Coachings zum Beispiel zu Interkulturalität und Asylrecht – Themen, die Aylien Rietze interessieren. Sie machte bei VIVAWEST ihre Ausbildung zur Bürokauffrau, arbeitet im Bereich Bestandstechnik und engagiert sich in ihrer Freizeit in einem Jugendhaus in Essen. „Ich konnte hier einer jungen Frau aus Syrien, die nie zur Schule gegangen ist, das deutsche Alphabet beibringen“, freut sie sich. „Als sie dann die ersten Sätze richtig gesprochen hat, war ich glücklich.“ Dankbarkeit kommt den Ehrenamtlichen von vielen Flüchtlingen entgegen. „Das ist hier sehr hilfreich für mich“, meint der 30-jährige Nawres  aus dem Irak. „Ich bekomme Übung im Deutschen.“ Noch ist sein Englisch besser als sein Deutsch, doch das will er unbedingt ändern.

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