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Saisonale Tipps für unsere Kunden

Gesundes 
Raumklima

Ein gesundes Raumklima wird maßgeblich durch die Luftfeuchtigkeit und Temperatur beeinflusst. Beides liegt idealerweise bei ca. 40 bis 60% relativer Luftfeuchtigkeit und 19 bis 25°C – abhängig von der Jahreszeit. Eine konstante Luftfeuchtigkeit von über 60% birgt die Gefahr einer gesundheitlich belastenden Schimmelbildung.

Gerade in der Wintersaison, wenn es draußen ungemütlich wird und man die Kälte gern draußen lassen möchte, fällt das Lüften manchmal etwas knapp aus. Dabei heizt man bei einer gezielten Stoßlüftung nicht – wie viele befürchten – nach draußen und verpulvert die ohnehin schon teure Energie. Vielmehr verhindert man durch schnellen Luftaustausch ein Auskühlen der Wohnung und eine zu hohe Luftfeuchtigkeit. Zwei- bis dreimal täglich 10 bis 15 Minuten bei weit geöffneten Fenstern reichen in der Regel aus, damit Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit bei geringem Energieverbrauch im Wohlfühlbereich liegen. Somit beugen Sie einer potenziellen Schimmelbildung vor und es wird auch dank der aufgewärmten Wände schnell und kostengünstig wieder gemütlich warm. 

Sauberes
Trinkwasser

Trinkwasser ist unser hochwertigstes Lebensmittel: Es verlässt die Wasserwerke klar und sauber. Allerdings können sich in Ausnahmefällen auf dem Weg zum häuslichen Wasserhahn Keime bilden. Mit einfachen Mitteln kann man Gesundheitsrisiken vorbeugen.

Wenn Wasser bei einer längeren Abwesenheit von zu Hause zum Beispiel nach dem Urlaub einige Zeit in den Leitungen der Hausinstallation steht, besteht die Gefahr, dass es durch Keime oder chemische Substanzen verunreinigt wird. Ohnehin lassen sich bei der Reinigung durch die Wasserwerke nicht immer alle Bakterien zu 100 Prozent entfernen. Da sind etwa Legionellen, die von Natur aus überall im Grundwasser, in Flüssen und Seen vorkommen. Sie gelangen deswegen in ganz geringer, unbedenklicher Zahl ins Wasser. Manchmal vermehren sie sich auf dem Weg durch die Leitungen.

Um eventuelle Gefahren für den Konsumenten auszuschließen, schreibt die Trinkwasserverordnung eine regelmäßige Wasseruntersuchung auch beim Endverbraucher vor. VIVAWEST setzt diese Verordnung natürlich um. Infrage kommen dabei ausschließlich Wohngebäude mit zentraler Warmwasseraufbereitung, also Haushalte, die aus einer Großanlage mit heißem Wasser versorgt werden. Die Bewohner der betroffenen Häuser werden jeweils durch Aushang im Hausflur rechtzeitig informiert. Bei dezentraler Erwärmung des Wassers – also wenn Sie einen Boiler, Durchlauferhitzer oder eine Therme in Ihrer Wohnung haben – ist eine Trinkwasseruntersuchung nicht erforderlich.

Bei zentraler Warmwasserversorgung kann es vorkommen, dass das heiße Wasser längere Zeit in Teilen der Leitung steht und sich dabei abkühlt. Temperaturen zwischen 25 und 55 °C sind für Legionellen optimale Bedingungen, um sich zu vermehren. Grundsätzlich sind bei VIVAWEST die Temperaturen der Warmwasseranlagen auf mindestens 60 °C eingestellt. In Wohnhäusern mit ständigem Durchlauf des Wassers ist die Gefahr deshalb gering, weil die Legionellen abgetötet werden. Mieter sollten deshalb darauf achten, dass ihr Warmwasser auch dauerhaft warm bleibt. Falls das nicht der Fall ist, sollten Sie Ihren Handwerksservice informieren.

Grundsätzlich ist eine regelmäßige Wasserentnahme an allen Hähnen in der Wohnung der beste Schutz vor Keimen. Kalk kann eine Keimvermehrung begünstigen. Entkalken Sie deshalb Duschköpfe und -schläuche regelmäßig mit Essigessenz. Falls Sie nur selten duschen oder nach dem Urlaub oder einem langen Wochenende das warme Wasser eine Weile ablaufen lassen. Drehen Sie die Hähne (vor allem in der Dusche) so lange auf, bis das Wasser wieder richtig heiß aus der Leitung gekommen ist. Wassertemperatur erst dann regulieren und die Duschkabine betreten. Sofern das technisch in Ihrer Wohnung möglich ist, stellen Sie bitte bei längerer Abwesenheit das Wasser komplett ab.