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VIVAWEST beschleunigt Neubau-Programm: Bis 2023 rund 6.300 neue Mietwohnungen

Gelsenkirchen, den 22. November 2018. Der Wohnungsanbieter VIVAWEST beschleunigt sein Investitionsprogramm zur Schaffung neuen Wohnraums erheblich: Im Zeitraum 2018-2023 sind 1,3 Milliarden Euro für die Errichtung von 6.300 neuen Wohnungen in NRW geplant – 350 Millionen Euro mehr als vor einem Jahr veranschlagt. Insgesamt steigen die Ausgaben für den Bestand um 400 Millionen auf 3,2 Milliarden Euro bis zum Jahr 2023.

23.11.2018

„Allein in den Jahren 2020 und 2021 werden wir 1.400 und 1.500 Wohnungen fertigstellen. Mit unserem Neubau-Programm leisten wir einen Beitrag zur Schaffung des dringend benötigten Wohnraums in NRW und steigern zugleich die Qualität unseres Wohnungsbestandes“, sagte Claudia Goldenbeld, Sprecherin der VIVAWEST-Geschäftsführung auf dem VIVAWEST-Abend 2018 vor rund 160 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

 

„Die Schaffung neuen Wohnraums ist eine der größten gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.  Wir stellen uns dieser Verantwortung, dies auch bei bezahlbarem Wohnraum. Rund ein Fünftel unseres Neubauprogramms wird mit öffentlichen Mitteln finanziert“, so Goldenbeld. VIVAWEST bewirtschaftet in rund 100 Kommunen an Rhein und Ruhr 120.000 Wohnungen, in 26 Kommunen sind Neubauprojekte geplant. „Wir sehen auch im Jahr des Auslaufens des Steinkohlenbergbaus die Zukunft des Ruhrgebiets optimistisch. Das zeigen auch unsere Investitionen in der Region, mit denen wir den Strukturwandel begleiten“, so Goldenbeld. VIVAWEST wird im Ruhrgebiet bis 2023 rund 2.800 Wohnungen errichten, davon knapp 1.000 in Essen, 800 in Dortmund und mehr als 300 Wohnungen in Bochum. „Weitere Investitionsschwerpunkte sind die Rheinschiene von Bonn über Köln und Düsseldorf bis Mönchengladbach mit 2.400 neuen Wohnungen sowie das Münsterland mit über 700 Neubauwohnungen“, sagte die Sprecherin der VIVAWEST-Geschäftsführung weiter.

 

VIVAWEST stockt zudem von 2018 bis 2023 das Programm zur Modernisierung um knapp 200 Millionen auf 800 Millionen Euro auf. „Wir modernisieren jährlich mehr als 1.800 Wohnungen umfassend energetisch. Bis zum Jahr 2023 werden wir deutlich mehr als die Hälfte unseres Bestandes energetisch auf den neuesten Stand gebracht haben“, so Goldenbeld. Das Programm beinhaltet Projekte in 33 der 100 Kommunen mit VIVAWEST-Beständen. Über energetische Modernisierungen, den Einbau neuer Heizanlagen oder den Neubau von Wohnungen hat VIVAWEST den CO2-Ausstoß je Quadratmeter Wohnfläche im Bestand seit 1990 um 51,2 Prozent reduziert.

 

Für die Modernisierung und den Substanzerhalt gibt VIVAWEST in den kommenden Jahren durchschnittlich 31 Euro je Quadratmeter aus – elf Prozent mehr als vor einem Jahr geplant. Insgesamt steigert der Gelsenkirchener Wohnungsanbieter die Ausgaben für Instandhaltung, Neubau, Modernisierungen sowie den Erwerb von gebrauchten Wohnungsbeständen von 2018 bis 2023 auf rund 3,2 Milliarden Euro. Das sind 400 Millionen Euro mehr als von 2017 bis 2022 geplant waren.

 

Neuer VIVAWEST-Geschäftsführer stellt sich vor

Dr. Ralf Brauksiepe, seit November VIVAWEST-Geschäftsführer, sagte beim VIVAWEST-Abend 2018: „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe. Die stabile Gesellschafterstruktur ermöglicht VIVAWEST ein langfristig ausgerichtetes und nachhaltiges Geschäftsmodell, das ökonomischen Erfolg mit ökologischer und sozialer Verantwortung verbindet. Gerade die Nachhaltigkeit ist bei einem existenziellen Gut wie dem Wohnen von herausragender Bedeutung.“ Bei einer von Deutschland Test 2018 durchgeführten Studie zum Thema Nachhaltigkeit machte VIVAWEST im Sektor Dienstleistungen jüngst den ersten Platz und ist damit unter Deutschlands wertvollsten Unternehmen Branchensieger (vgl. http://www.deutschlandtest.de/wertvollsteunternehmen/).
Dr. Brauksiepe ist promovierter Ökonom, war seit 1998 Mitglied im Deutschen Bundestag und bekleidete verschiedene Positionen für die Bundesregierung.

 

Impulsvortrag des Vorstandsvorsitzenden der RAG-Stiftung

Als Impulsredner auf dem VIVAWEST-Abend zeigte sich Bernd Tönjes, Vorsitzender des Vorstandes der RAG-Stiftung und Moderator des Initiativkreises Ruhr, zuversichtlich, was die weitere Entwicklung des Ruhrgebietes angeht: „Wir möchten, dass das Ruhrgebiet am Ende der nächsten Dekade als eine Region dasteht, in der junge Menschen und Familien gerne leben und arbeiten, die hochinteressant ist für Investoren aus aller Welt, die als eine Ideenschmiede gilt für die Entwicklung neuer digitaler Industrien, die nationale und internationale Zukunftskooperationen betreibt. Mit anderen Worten: eine Region, die stolz auf ihre Vergangenheit ist und in Rankings wieder vordere Plätze einnimmt.“ Dabei betonte er auch, dass sich die RAG-Stiftung hier als Impulsgeber und Gestalter der Transformation einbringen werde. „Denn Zukunft stiften gehört für uns zu den Ewigkeitsaufgaben“, so Tönjes.

 

In einer Podiumsdiskussion diskutierten im Anschluss der Gelsenkirchener Oberbürgermeister Frank Baranowski und der Münsteraner Oberbürgermeister Markus Lewe mit Claudia Goldenbeld aktuelle Themen der Wohnungspolitik.

 

Solide Finanzkennzahlen bilden stabiles Fundament

Der Konzern VIVAWEST erzielte im Geschäftsjahr 2017 ein bereinigtes EBITDA von 373 Millionen Euro und Funds From Operations (FFO) von rund 228 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung der Zeitwerte des Immobilienvermögens lag der NAV (Net Asset Value) des Konzerns am 31.12.2017 mit 4,1 Milliarden Euro deutlich höher als Ende 2016.

 

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2018 hat VIVAWEST die erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortgesetzt. Sämtliche relevanten Finanzkennzahlen werden sich daher im Geschäftsjahr 2018 weiter verbessern und die geplanten Ziele überschreiten.