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Ablesedienst bei VIVAWEST: Freundlichkeit trifft Präzision

Eine korrekte Abrechnung des Wärme- und Wasserverbrauchs ist für Mieter wichtig. Die Ablesung solcher Messdaten gehört zu den Aufgaben von Marvin Arning und seinen Kollegen bei SKIBATRON. Dafür ist der junge Messtechniker in ganz NRW unterwegs. „bei uns“ hat ihn bei einem Auftrag in Gelsenkirchen begleitet.

Viel zu tun für Marvin Arning. Daran hat auch die Corona-Pandemie bislang nichts geändert. An diesem Tag ist der 28-Jährige im VIVAWEST-Quartier Am Bowengarten in Gelsenkirchen unterwegs. Rund zehn Gebäude hat er hier zu überprüfen. Sie alle sind mit modernen Funkgeräteempfangssystemen ausgestattet. Eines davon hängt unten im Hausflur eines Acht-Parteien-Hauses. Ein weiteres ist im zweiten Obergeschoss verbaut. „Die Geräte empfangen die kompletten Daten aus den Wohnungen. So können wir alle Verbräuche rund um Wärme und Wasser für die Jahresabrechnung auslesen, ohne die Mieter in ihren Wohnungen stören zu müssen“, sagt Arning.

Aktuelle Datenermittlung

Aufgrund einer EU-Richtlinie werden in den nächsten Jahren alle Gebäude zusätzlich mit Gateways ausgestattet, um die Verbrauchsdaten automatisch aus den Gebäuden per Mobilfunk auf einen empfangenden Computer zu übertragen. „Über eine jährliche Ablesung und Abrechnung hinaus ist künftig die aktuelle Datenermittlung gewünscht“, erklärt der Messtechniker. „Deshalb kommt dann hier unser Gatewaysystem zum Einsatz. Die jetzt mit Funkmodulen ausgestatteten Erfassungsgeräte senden so mindestens monatlich Verbrauchsdaten über die im Gebäude montierten Datensammler.“

Transparenz für die Mieter

Vorteil für die Mieter durch die neue Technik? Mehr Transparenz, ein besserer Überblick über verbrauchte Ressourcen – und damit auch die Möglichkeit zur Energieeinsparung. Statt jährlich können Mieter dann während der Heizperiode monatlich einen Überblick über ihre Verbräuche erhalten. Das neue System bringt auch für den jungen Messtechniker und seine Kollegen Veränderungen. „Bislang kamen wir einmal im Jahr zum Ablesen der Daten, meist im Juli oder im Januar“, beschreibt Arning, der seit 2013 bei der SKIBATRON Mess- und Abrechnungssysteme tätig ist. „Aber mit den Zentralsystemen müssen die Gebäude zukünftig nicht mehr betreten werden. Wir können dann alle Daten über eine direkte Funkstrecke aus zentralen Datenspeichern in unserem Büro in Gelsenkirchen auslesen.“

Das findet der SKIBATRON-Mitarbeiter in Zeiten der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Abstandsregeln und Kontaktverbote praktisch. „Und auch wenn mal ein Messgerät, ein Zähler ausfällt oder defekt ist, merken wir das sofort. Das war in der Vergangenheit nicht so. So können wir uns zukünftig besser auf Montagen und den Service vor Ort konzentrieren.“

Immer auf Achse

Neben der Wärme- und Wasserablesung sowie der Wartung der Funksysteme gehört auch die Installation von Rauchmeldern in den Gebäuden zu seinen Aufgaben. „Wir werden ständig geschult, um uns auf den neuesten Stand der Technik zu bringen“, sagt Arning, der aus Marl kommt. „Langweilig wird es nie.“ Er lacht. Genau das schätzt er an seiner Arbeit. Ebenso wie den Kontakt zu den Mietern. „Gerade halten wir alle Abstand. Aber es ist auch spannend, in eine neue Wohnung zu kommen, die Menschen kennenzulernen. Meist merke ich schon nach den ersten Sekunden, wie ein Mieter tickt und ob ich willkommen bin …“ Er lacht wieder. „Für uns gilt es, immer freundlich zu bleiben. Wir wollen ordentliche Arbeit abliefern, damit die Mieter zufrieden sind. Sie sollen eine korrekte Abrechnung erhalten. Das macht schon Spaß. Denn die meisten sind wirklich nett und zuvorkommend. Wir werden oft auch angesprochen, wenn Nachbarn draußen unser Auto sehen, und können dann bei Fragen, etwa zu Rauchmeldern, wie gerade erst vorhin wieder, helfen.“

Überhaupt das Auto ist – neben Messgerät und Laptop – sein wichtigster Begleiter im Job. Rund vier- bis fünftausend Kilometer fährt Arning im Monat. „Als Monteur im Kundendienst ist man schon ein Lonesome Cowboy“, sagt er. „Zu 99 Prozent bin ich alleine. Nur ab und an fahre ich gemeinsam mit einem Kollegen. Die Strecken im Ruhrgebiet bis hin nach Köln planen unsere Disponenten im Büro. Sie erstellen meinen Wochenplan mit den Aufgaben.“ Von 7 Uhr morgens bis 15 Uhr ist er so wochentags in NRW unterwegs. Wie entspannt er? „Gemeinsam mit meiner Freundin gehe ich gerne tanzen“, so seine Antwort. „Das fällt ja gerade leider flach. Bleibt noch unser anderes Hobby: Fahrradfahren.“ Unterwegs ist Marvin Arning also fast immer.

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