Hilfe für Mieter

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Ein Handwerker bei der Arbeit

Wir im Quartier

Der Rohrdoktor

Nihat Kilin sorgt dafür, dass alles im Fluss ist: Der 40-Jährige gehört zu den RHZ-Handwerkern und ist zur Stelle, wenn bei Mietern das Wasser in Küche oder im Badezimmer nicht mehr richtig abläuft. Kilin liebt es, zu helfen.

Der Notruf geht am Nachmittag ein: Bei einem Mieter läuft die Toilette über. Jetzt ist schnelle Hilfe gefragt. Und zwar von Nihat Kilin. „Wenn eine Toilette überläuft, gilt Alarmstufe Rot“, erklärt er. „Dann lasse ich alles stehen und liegen und fahre sofort hin.“ Der 40-Jährige ist Rohrreiniger beim RHZ Handwerkszentrum und gehört zum Team der Männer, die anrücken, wenn in einer VIVAWEST-Wohnung der Abfluss nicht funktioniert. Ein solches Problem kann ab und zu eben relativ plötzlich zutage treten. Häufiger kommt es aber vor, dass Mieter bemerken, dass das Wasser – etwa in Dusche oder Waschbecken – nur sehr langsam abläuft oder die Rohre dann glucksende Geräusche von sich geben.

Acht bis zehn Kundenbesuche pro Tag

Um diese Fälle kümmert sich Nihat Kilin. An „normalen“ Tagen arbeitet er die Aufträge, die kein akutes Eingreifen erfordern, in der Reihenfolge der Meldung ab. Wo Kunden welche Probleme gemeldet haben, erfährt er dabei über sein Tablet. Disponentin Michaela Mülhausen hat die Termine vereinbart. Im Normalfall schafft Kilin acht bis zehn Besuche, bei denen er die Rohre frei putzt. Mit seiner Arbeit gehört Kilin zu der Gruppe von Dienstleistern, die anpacken, um VIVAWEST-Mietern einen Rundum-Service bieten zu können. Wenn es Probleme mit dem Abfluss gibt, können Kunden das telefonisch oder über das Kundenportal melden. Neben Nihat Kilin sind es sechs weitere Kollegen, die für saubere Rohre sorgen.

Flexibel reagieren und Prioritäten setzen

Kilins Revier reicht über das ganze Ruhrgebiet – und darüber hinaus: „Je nachdem, von wo aus uns Kunden anrufen, muss ich an einem Tag zum Beispiel von Moers nach Köln und von da aus nach Dortmund“, erklärt er. Eben wenn Notfälle dazwischenkommen. Also ist Flexibilität gefragt – bei Kilin und bei seinen Kunden. „Manchmal müssen Mieter warten, die eigentlich an diesem Tag einen Termin gehabt hätten. Die sind dann erst mal sauer“, sagt er. Doch Prioritäten müssen eben gesetzt werden; denn wenn irgendwo Wasser überläuft, muss das Problem sofort gelöst werden. Fließt es dagegen „nur“ langsam ab, kann Kilin sich darum auch am nächsten Tag noch kümmern.

„Sauberes Arbeiten“

Wenn Kilin zu Mietern ausrückt, ist er mit seiner kleinen und handlichen Handmatic bewaffnet: einem Werkzeug wie eine Bohrmaschine mit einem spiralförmigen Aufsatz. Damit kann er schon kleinere Verstopfungen lösen. „Das ist sauberes Arbeiten, und das mag ich“, sagt Kilin. Wenn er damit einmal nicht weiterkommt oder sogar auf das Dach muss, weil sich etwas im Hauptrohr festgesetzt hat, kommen allerdings wuchtigere Gerätschaften zum Einsatz: die große Spirale, ein Schlauch, der aus jeweils zwei Meter langen Abschnitten auf insgesamt bis zu 40 Meter zusammengesetzt werden kann und mit dem so die Rohre vom Dach bis zum Keller freigemacht werden können. Oder auch der Hochdruckspüler, der mit einem Druck von bis zu 150 Bar Verkrustungen zu Leibe rückt.

Geduld und Fingerspitzengefühl sind gefragt

Beim Umgang mit dem Werkzeug ist allerdings weniger Kraft gefragt – eher Fingerspitzengefühl. Und man muss sich schon auskennen mit den Maschinen, weiß Kilin. Außerdem braucht man Geduld. Denn je nachdem, was das Problem ist, kann ein Einsatz auch mal länger dauern. Der „Rekord“, so erinnert sich Kilin, lag bei sechs Stunden, die zwei Mitarbeiter von RHZ für die Reinigung eines Abflussrohres gebraucht haben. Doch zum guten Schluss lief wieder alles. Aus welchem Grund auch immer Rohre in Badezimmer oder Küche verstopft sind – Kilin hilft. Nach getaner Arbeit kommt dann sein persönliches Highlight: die glücklichen Gesichter der Kunden. „Diesen Ausdruck müssten Sie sehen“, sagt er. „Man kommt zu den Mietern und sie haben ein Problem. Später läuft dann alles wieder. Dann sind die Leute so dankbar“, erzählt er. „Deshalb mag ich meinen Job!“

Ein Mitarbeiter der Vivawest Dienstleistung steht vor einem Firmenwagen
Eine Frau mit Headset
Ein Handwerker bei der Arbeit
Ein Hanwerker bei der Arbeit
Ein Mitarbeiter der Vivawest Dienstleistung steht vor einem Firmenwagen Eine Frau mit Headset Ein Handwerker bei der Arbeit Ein Hanwerker bei der Arbeit

BITTE ÖFFNEN SIE!

Wenn Handwerker in die Wohnung müssen, wird vorab ein Termin vereinbart. Anders ist das bei der Wartung von Heizungen oder bei Sicherheitsprüfungen im Gebäude; diese regelmäßigen Arbeiten erfolgen ohne vorherige Absprache. Bitte öffnen Sie den Mitarbeitern dennoch die Haustür. Wer in unserem Auftrag unterwegs ist, kann sich ausweisen. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie bitte nach dem Firmenausweis unserer Mitarbeiter oder Dienstleister.

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