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Winterdienst bei der Arbeit

Wir im Quartier

Kühle Planung an heißen Tagen

Damit beim Winterdienst alles rundläuft, haben Bauleiter Michael Goralski und sein Team schon im Sommer alle Hände voll zu tun.

Jedes Frühjahr wird die abgeschlossene Winterdienst-Saison nachbearbeitet. Hat alles funktioniert? Welche Beschwerden sind eingegangen und wie können diese im nächsten Winter vermieden werden? Haben die beauftragten Nachunternehmer ihre vertraglichen Pflichten ordnungsgemäß erfüllt? Diese und andere Fragen sind zu beantworten, wenn das Räumen und Streuen längst vorbei sind. Vor allem gilt es, Prozessdefizite auf- zudecken und aus Fehlern zu lernen.

Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe „Prozessoptimierung Winterdienst“ (POW) wird die nächste Saison vorbereitet. Das Expertenteam aus eigenen Mitarbeitern tagt zwischen Mai und September. Es analysiert ebenso die kaufmännischen Abläufe wie die Qualität der bereitgestellten Geoinformationen, auf deren Basis für den nächsten Winter geplant wird. Da die Satzungen für den Winterdienst auf kommunaler Ebene erstellt werden, gilt es auch, die rechtlichen Grundlagen für die Einsätze jedes Jahr neu zu prüfen.

Kunden erwarten immer häufiger das Führen eines sogenannten „digitalen Streubuches“. Über diese elektronischen Aufzeichnungen kann nachvollzogen werden, wann in welchem Quartier geräumt wurde. Der Zeitpunkt der Leistungserbringung wurde bisher mit Hilfe einer App per Smartphone übermittelt. Zu Beginn und Ende eines Streudurchganges wurden dafür per Klick Anfangs- und Endzeitpunkt dokumentiert. Ab der nächsten Saison wird zusätzlich zu diesem „Zeitstempel“ auch noch ein „Ortsstempel“ über ein GPS-Signal hinzugefügt. Damit einhergehend erfolgt die Ausstattung der Teams mit mobilen Tablet-Computern.

Neu erworben werden in diesem Sommer auch Fahrzeuge zur Verstärkung bzw. Verjüngung der Räum- und Streufahrzeugflotte. Einige Maschinen sind bereits in die Jahre gekommen und müssen daher gegen neue Geräte ausgewechselt werden. Diesen Austausch zu managen gehört ebenso zu den Aufgaben der Arbeitsgruppe POW wie die Weiterentwicklung der digitalen Hilfsmittel, die Organisation der Schnittstellen und die Anbindungen an bestehende IT-Systeme.

 Neben all den Management-Prozessen darf natürlich nicht vergessen werden, die Einsatzplanungen für den kommenden Winter aufzustellen. Darin wird beispielsweise festgelegt, wann welcher Mitarbeiter in der kommenden Saison nachts Rufbereitschaft hat, um im Alarmierungsfall rauszufahren und Bürgersteige und Wege von Schnee und Eis zu befreien. Dafür werden bereits im Sommer Kapazitäten abgefragt, Touren vorbereitet und die Planungen mit dem Betriebsrat abgestimmt.

Denn wie heißt es so schön: Der nächste Winter kommt bestimmt.

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