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Mit Abstand bestens organisiert – Ausbildung bei VIVAWEST unter Corona-Bedingungen

Auf Abstand und doch zusammen sind am 3. August 65 Auszubildende im Vivawest-Konzern ins Berufsleben gestartet. Thorben Maneth ist Auszubildender zum Immobilienkaufmann im ersten Lehrjahr. Für die Ausbildung bei VIVAWEST ist er aus dem hessischen Bad Homburg nach Gelsenkirchen gezogen. Er berichtet von seinem ganz persönlichen Ausbildungsstart in Zeiten der Corona-Pandemie.

Bereits die Begrüßung der Auszubildenden von Vivawest Wohnen verlief in diesem Jahr anders als gewohnt. Vor dem Hintergrund der geltenden Abstands- und Hygieneregeln hatte der Fachbereich Personalentwicklung/Ausbildung ein komplett neues Konzept erarbeitet. So fand der Ausbildungsstart unter freiem Himmel im nahegelegenen Amphitheater im Nordsternpark statt.

Workshops in Kleingruppen zum Start der Ausbildung

Die üblichen gemeinsamen Einführungstage aller Azubis, die sonst für einige Berufsgruppen in einer Jugendherberge stattfanden, wurden in diesem Jahr in die Ausbildungswerkstätten verlegt. Die Nachwuchs-Immobilienkaufleute erhielten in Workshops, die in Kleingruppen im FREIRAUM stattfanden, die notwendigen Informationen zum Start in die Ausbildung. „Wir haben Wissenswertes über VIVAWEST, den Arbeitsalltag und den Aufbau des Unternehmens erfahren, berichtet Thorben Maneth von diesem Workshop. „Da die themenbezogenen Infoveranstaltungen in wechselnder Besetzung stattfanden, hatte man hier schon einmal die Gelegenheit, die Azubikollegen ein wenig kennenzulernen“, sagt der 19-Jährige. Denn auch das sonst übliche Treffen der neuen Auszubildenden vor dem Ausbildungsbeginn war corona-bedingt bereits ausgefallen. Ersatzweise hatte ein Online-Meeting stattgefunden. „Das war sehr gut. So erhielten wir zu den Namen der neuen Kollegen zumindest schon einmal ein Gesicht und man wusste, mit wem man es künftig zu tun haben würde“, lobt Thorben Maneth.

Einsatz im Kundencenter: „Man hat immer was zu tun“

Seit Beginn seiner Ausbildung ist Thorben Maneth zunächst bis Dezember im Kundencenter Rhein-Ruhr in Duisburg eingesetzt. In dieser Zeit hat er bereits die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder des Kundencenters kennengelernt und war in der Sachbearbeitung, der Bestandstechnik, der Vermietung und der Kundenberatung tätig.

So hat er auf Rundgängen durch die VIVAWEST-Quartiere bereits intensiv nach dem Rechten geschaut: Er hat beispielsweise geprüft, ob es Verschmutzungen durch Graffiti gibt, ob in den Außenanlagen Sperrmüll deponiert wurde oder in den Hausfluren Fluchtwege versperrt sind und ist Mieterbeschwerden auf den Grund gegangen. In diesen Fällen hat er Mieteranschreiben aufgesetzt oder entsprechende Aufträge geschrieben. Darüber hinaus hat er im Rahmen seines Kundencenter-    einsatzes bereits Wohnungsbesichtigungen durchgeführt und Gartenpläne für Außenanlagen erstellt, die umgestaltet werden sollen. Und er ist oft in Leerwohnungen unterwegs, die generalüberholt werden sollen. Hier macht er Fotos, um den aktuellen Zustand zu dokumentieren. „Es ist nie langweilig, man hat immer etwas zu tun“, freut er sich.

Mund-Nasen-Schutz gehört zum Arbeitsalltag

Natürlich ist die Corona-Pandemie auch in seinem Arbeitsalltag allgegenwärtig: „Kundentermine finden ausschließlich mit Mund-Nasen-Schutz statt. Wenn ich zusammen mit einem Kundenberater im Quartier unterwegs bin, fährt man entweder in getrennten Autos oder der Beifahrer trägt eine Maske und sitzt hinten“, erzählt er. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sei für ihn aber inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden und kein Problem.

Im Kundencenter gilt natürlich auch die konzernweite Regel, die Büros nur mit einem Mitarbeiter zu besetzen. Die Kollegen gehen in einem rotierenden System ins Homeoffice. Dafür gebe es einen genauen Belegungsplan, der gut durchorganisiert sei, berichtet Maneth. Dass er in einem Einzelbüro sitzt, bedauert der angehende Immobilienkaufmann ein wenig: „Das ist schon etwas schade, da die kurzen Zurufe der Kollegen fehlen und man sich nicht einfach mal zwischendurch austauschen kann.“ Auf der anderen Seite fördere das eben auch die Selbstständigkeit. „Man kann aber auch jederzeit zu den Kollegen in die Büros gehen und Fragen stellen – auch mehrmals, wenn man etwas nicht verstanden hat – und alle geben sich Mühe, zu helfen und zu unterstützen“, lobt Thorben Maneth. Auf den Fluren und bei Zusammenkünften werde selbstverständlich ein Mund-Nasen-Schutz getragen und Abstand gehalten. „Es herrscht aber trotzdem eine kollegiale und angenehme Atmosphäre“, resümiert er.

Nachdem der 19-jährige Auszubildende seit März keine Schule mehr hatte und sich selbstständig von zu Hause aus aufs Abitur vorbereiten musste, hat er nun während der Ausbildung wieder alle drei Wochen Blockunterricht in der Berufsschule. Hier herrscht Maskenpflicht. Gruppenarbeiten finden – wenn überhaupt – nur innerhalb der eigenen Sitzreihe statt. Während des Unterrichts dürfen die Schüler den Platz nicht verlassen. „Ein richtiges Gruppenfeeling kommt dabei nicht auf“, sagt er.

„Es wird sich gut und schnell gekümmert“

Aber er habe sich bereits zu Beginn seiner Ausbildung mit zwei Kollegen angefreundet, die in seiner Nähe wohnen. Solche Kontakte sind natürlich besonders wichtig, wenn man weit weg von Zuhause sonst niemanden kennt. Größere Lerngruppen oder private Feiern – all das, was sonst zum Azubi-Leben dazugehört – gebe es derzeit natürlich nicht. „Aber das ist ja nicht für immer gestrichen, sondern nur verschoben“, hofft der Auszubildende. Und er lobt die Unterstützung der Ausbildungsverantwortlichen: „Sie erkundigen sich regelmäßig telefonisch bei uns, ob es uns gut geht. Und es wird sich gut und schnell gekümmert, wenn es einmal ein Problem gibt.“

Die Ausbildung verlaufe in diesem Jahr sicher anders als in den Jahrgängen zuvor, aber Thorben Maneth fühlt sich wohl und kommt gut zurecht: „Es funktioniert alles, weil alles gut organisiert und die Atmosphäre trotz des Abstands sehr kollegial ist“, so sein erstes Fazit nach knapp drei Monaten Ausbildung bei VIVAWEST.

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