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VIVAWEST verlängert Zusammenarbeit mit der Initiative „Joblinge“

Weitere drei Jahre unterstützt VIVAWEST die Initiative „Joblinge“ mit insgesamt 30.000 Euro. Raphael Karrasch, Regionalleiter der gemeinnützigen AG, freute sich bei seinem Besuch auf Nordstern über die Fortführung des Engagements von VIVAWEST.

Am 8. August 2019 begrüßten VIVAWEST-Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Dr. Ralf Brauksiepe und Stiftungsgeschäftsführer Uwe Goemann Raphael Karrasch von „Joblinge“ in der Gelsenkirchener Hauptverwaltung. Bereits seit 2014 engagiert sich VIVAWEST für das bundesweite Programm, das junge Menschen mit schwierigen Startbedingungen unterstützt. Das Ziel: echte Jobchancen zu schaffen und eine nachhaltige Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft zu erreichen.

Anlässlich des Treffens sagte VIVAWEST eine Verlängerung der Unterstützung ab 2020 für weitere drei Jahre zu. Mit den jährlich 10.000 Euro Spendengeldern können jeweils zwei Auszubildende durch „Joblinge“ gefördert und begleitet werden.

Erfolgsquote: 70 Prozent

Über zehn Jahre gibt es „Joblinge“ mittlerweile und die Initiative kann auf mehr als 8.000 Jugendliche stolz sein, die ihren Weg bereits gemeistert haben. „Unsere Maßnahmen wie passgenaue Qualifizierung, ehrenamtliches Mentoring und Begleitung während der Ausbildung greifen gut“, berichtet Karrasch. „70 Prozent der Jugendlichen, um die wir uns kümmern, schaffen tatsächlich den Sprung ins Berufsleben. Das ist im Vergleich eine sehr gute Quote.“

Aber VIVAWEST gibt nicht nur Geld für das Programm. VIVAWEST-Azubi Amer Koukeh, der zu dem Termin dazukam, ist selbst ein „Jobling“. 2015 floh er aus Syrien nach Deutschland. Die Zeugnisse seines dort begonnenen Ingenieurstudiums im IT-Bereich wurden hier nicht anerkannt. Er bewarb sich daraufhin erfolgreich bei „Joblinge“ und die Initiative wiederum vermittelte ihn zu VIVAWEST.

Ausbildung im Traumberuf bei VIVAWEST

Vor Beginn seiner Ausbildung absolvierte Koukeh jedoch zunächst ein sechsmonatiges Vorbereitungsprogramm. Es umfasste eine mehrtägige gemeinnützige Projektarbeit, eine Orientierungsphase sowie ein Qualifizierungs- und Bewerbungspraktikum bei VIVAWEST. Mittlerweile ist Koukeh im dritten Lehrjahr seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, seinem Traumberuf. „Ich habe den Menschen bei `Joblinge´ und auch VIVAWEST viel zu verdanken“, sagt der heute 24-Jährige.

Dr. Ralf Brauksiepe begründet die Aufnahme von Amer Koukeh so: „VIVAWEST steht in der Tradition der ehemaligen Bergbau-Unternehmen dieser Region. Soziale Verantwortung und Integrationskraft sind Teil unserer DNA. Wenn wir die Chance erhalten, einen passenden, motivierten und talentierten Bewerber einstellen und zur Fachkraft ausbilden zu können, dann machen wir das. Dabei spielt die Herkunft keine Rolle.“

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