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Wir im Quartier

Warme Farben und eine lebendige Gemeinschaft im VIVAWEST-Quartier Neue Stadtgärten

Die Fassadengestaltung im Recklinghäuser VIVAWEST-Quartier Neue Stadtgärten sorgt mit warmen Farben und viel Grün für ein mediterranes Flair. André Yorulmaz kennt die Siedlung seit seiner Kindheit. Er spricht über „Zuhausegefühle“ und Neuanfänge.

Zuhause ist ein Ort – und ein Gefühl. Schöne Erinnerungen, vertraute Plätze und Menschen, die wir lieben, schaffen Geborgenheit. Dazu gehört für André Yorulmaz auch ein morgendliches Ritual: „Als Erstes öffne ich die Fenster und die Doppeltüren zum Balkon und schaue hinaus. Das ist für mich Zuhause: Wenn ich gerne die Fenster öffne und drinnen und draußen verschmelzen.“ Nicht nur, weil die bodentiefen Fenster seiner Wohnung am Milchpfad in Recklinghausen den Blick auf viel Grün freigeben. Sondern weil es ihn daran erinnert, wie seine Mutter ihn früher weckte: „Wir haben weit oben gewohnt, und vor meinem Fenster war ein riesiger Baum, der im Wind rauschte. Ich erinnere mich daran, wie die Sonne schien, die Blätter raschelten und meine Mutter die Fenster öffnete und sagte: ‚So, es ist Zeit zum Aufstehen!‘“ Das war um die Ecke an der Blumenthalallee, die heute Auf den Flachsbeckwiesen heißt.

Neuer Name, neues Erscheinungsbild

Auch der Name des Quartiers hat sich geändert: Aus der Breuskesbachsiedlung wurden die Neuen Stadtgärten, als VIVAWEST das Quartier 2013 bis 2015 sanierte. Das ehemalige Musterbeispiel städtebaulicher Planung, das zwischen 1975 und 1980 vor allem für die Beschäftigten der Zeche General Blumenthal entstand, war in die Jahre gekommen. Die gute Infrastruktur, die Lage nahe des Stadtzentrums und jahrzehntelang bestehende Mietverhältnisse sprachen für das Quartier, sodass VIVAWEST eine Revitalisierung beschloss.

Vom städtebaulichen Fremdkörper zum Leuchtturm

„Zum ersten Mal hörte ich von der Modernisierung, als ich bei meiner Mutter zum Frühstück war.  ‚Wenn sie mit Baggern kommen und die Siedlung niederreißen, wird das bestimmt toll‘, meinte ich dazu recht salopp“, erzählt André Yorulmaz. „Meine Mutter hielt dagegen. Sie hatte gehört, dass Millionen investiert werden sollten. Für mich klang das nach einem Märchen.“ Doch auch die werden manchmal wahr. Als VIVAWEST mit den Arbeiten begann, Grünanlagen neu gestaltete und Fassaden bearbeitete, erkannte André Yorulmaz, dass sich wirklich etwas ändern würde. VIVAWEST plante Großes. „Aus einem städtebaulichen Fremdkörper wird ein Leuchtturm“, sagte Maurizio Lindemann damals über das Konzept. Der Quartiersentwickler begleitete das Projekt und war Ansprechpartner für die Mieter in allen Fragen rund um die Modernisierung. Baulich, organisatorisch und auch für die Mieter war das Großprojekt eine Herausforderung – wenngleich eine, die sich lohnte. Die Idee war, das Quartier nach außen als grün-blaue Landschaft erscheinen zu lassen und nach innen mit orange-gelben Farben Wärme zu schaffen. Zudem erhielten die Häuser eine andere Anmutung: Eine klassische Gliederung mit Sockelgeschossen, Gesimsbändern und vertikalen Mauerblenden lockert die Fassaden auf. Neu gestaltet wurden ebenfalls die Außenanlagen, mit kleinen Wegen, Sitzgelegenheiten und vielen Bäumen, Sträuchern sowie Blumenbeeten.

Glücklich über die Rückkehr

„Ich finde die Idee mit den Farben ganz hervorragend“, sagt André Yorulmaz zum gestalterischen Konzept. „An Sonnentagen strahlen die Häuser, und man denkt, dass man in einer Ferienanlage wäre.“ Das Quartier sei eine wunderbare Sommersiedlung geworden, die Begrünung durchdacht angelegt und sehr gut gepflegt. „Ich liebe es, im Sommer über die neuen, kleinen Wege zu spazieren. Es ist toll, wie viel Mühe sich VIVAWEST mit der Gestaltung der Gartenanlagen gegeben hat, sodass der Name Neue Stadtgärten wirklich passt.“ Der selbstständige Finanzberater ist glücklich mit seiner Entscheidung, in die Siedlung seiner Kindheit zurückzukehren. Als junger Erwachsener ging er aus Recklinghausen fort, kam aber nach einiger Zeit zurück, da seine Mutter erkrankte. Allerdings zog er nicht sofort in sein altes Viertel, denn dort gefiel es ihm nicht mehr. Umso größer war die Freude, zu sehen, dass VIVAWEST es ernst meinte mit der Sanierung. „Mir wurde klar, dass ich in das Quartier zurückwollte. Ich habe eine starke emotionale Bindung an die Siedlung und sehr viele Kindheitserinnerungen an diesen Ort. All die Ecken, an denen ich als Grundschulkind mit Freunden gesessen und gespielt habe. Oder die Wiese vor dem großen blauen Haus, auf der wir mit ganz vielen Kindern einen Flohmarkt veranstaltet haben.“

Zurück zu einer lebendigen Gemeinschaft

Nach einer schwierigen Zeit hat das Quartier zu einer lebendigen Gemeinschaft zurückgefunden. Man grüßt sich und hält ein kurzes Schwätzchen, wenn man sich begegnet. In einem begrünten Rondell sitzen oft ältere Mieterinnen zusammen und plaudern – ein schönes Abendritual, das in Zeiten der Corona-Pandemie leider pausieren muss. Aber André Yorulmaz lässt hier immer noch regelmäßig den Tag mit einem heißen Tee ausklingen. Es ist sein zweitliebster Platz im Quartier, an erster Stelle steht sein Balkon: Der ist umgeben von großen Bäumen, einer erblüht im Frühjahr in üppigem Weiß. Dann lädt André Yorulmaz gerne Freunde ein, man sitzt bei gutem Wein und Essen zusammen und genießt die Atmosphäre. „Das ist einfach ein tolles Bild!“

Das Quartier Neue Stadtgärten

370 attraktive Wohnungen verteilen sich in den Neuen Stadtgärten auf 33 Gebäude mit bis zu acht Geschossen. Alle verfügen über Balkon oder Terrasse und sind mit dem Aufzug erreichbar. Knapp 800 Meter Luftlinie südwestlich vom Recklinghäuser Stadtkern gelegen, bietet das Quartier eine gute Infrastruktur: Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Cafés, Ärzte und das Prosper-Hospital befinden sich im direkten Umfeld, in der Siedlung gibt es eine Kindertageseinrichtung und das Mehrgenerationenhaus „Wildermanntreff“.

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