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Wir im Quartier

Wie eine große Familie: Die Nachbarschaft im VIVAWEST-Quartier in Bochum-Dahlhausen

An der Dr.-C.-Otto-Straße in Bochum- Dahlhausen geht es sehr familiär zu. Wichtiger Teil der Gemeinschaft sind Hausmeister Peter Krakau und Kulturpatin Sefika Cetin. Sie kennen das Quartier seit über 20 Jahren.

„Wir sind beste Freunde“, sagt Sefika Cetin über Peter Krakau. Sie hat lange im Quartier gewohnt, arbeitet im nahen Mehrgenerationenhaus Stadtteilzentrum Dahlhausen des IFAK e. V. und ist VIVAWEST-Kulturpatin. Er ist Hausmeister an der Dr.-C.-Otto-Straße. 1996 wurde die Siedlung auf einem Teil des ehemaligen Werksgeländes einer Steinzeugfabrik fertiggestellt: vier Häuserreihen mit weißen Fassaden, farbigen Holzverkleidungen und Balkonen, begrünten Dächern und verglasten Treppenhäusern, dazwischen Gärten, Grünflächen, Spazierwege. Drumherum viel Natur und das mitunter dörflich anmutende Bochum-Dahlhausen mit alten Zechenhäusern, nur rund 15 Minuten Fußweg entfernt die Ruhr.

Eine Institution im Quartier

Peter Krakau ist von Anfang an als Hausmeister dabei. Sein Vorstellungsgespräch hatte er in einer Musterwohnung im Erdgeschoss. Das war Mitte Januar 1996. Schon zwei Wochen später trat der gelernte Schlosser, der zuvor unter Tage gearbeitet hatte, seinen Dienst an. „Das war schon eine Umgewöhnung“, sagt er. „Aber es war schön, bei der Arbeit auf einmal die Sonne zu sehen. Ich dachte: ‚Ah, so kann man also auch sein Geld verdienen.‘“ Ganz klar, Peter Krakau bringt nicht nur handwerkliches Know-how und Verbindlichkeit, sondern auch viel Humor in den Job mit ein. An der Dr.-C.-Otto-Straße ist er eine Institution: „Die Siedlung ohne Peter – einfach unvorstellbar!“, sagt Sefika Cetin.

Eng verbunden

Die beiden kennen sich seit mehr als 20 Jahren. Sefika Cetins Großmutter zog gleich zu Beginn ins Quartier. Als sie sich entschied, in die Türkei zurückzugehen, übernahmen Sefika Cetin und ihr Ehemann die Wohnung. Dann kam Nachwuchs, und sie zogen um. Doch auch wenn sie nicht mehr an der Dr.-C.-Otto-Straße wohnt, verbringt Sefika Cetin immer noch viel Zeit hier. Denn viele ihrer Verwandten, Freunde und Bekannten leben im Quartier. Außerdem ist sie als VIVAWEST-Kulturpatin Ansprechpartnerin für Mieterinnen und Mieter mit Migrationshintergrund in der Siedlung und unterstützt sie zum Beispiel im Umgang mit Ämtern und Behörden.

Treffpunkt für alle Generationen im Quartier

Und sie arbeitet im Mehrgenerationenhaus direkt um die Ecke. Dort gibt es ein breites Angebot für alle Generationen im Stadtteil: von Hausaufgabenhilfe und Spielnachmittagen über Seniorenfrühstück und Elterntreff bis hin zum offenen Café mit täglich frischem Kuchen. Die Vivawest Stiftung unterstützt das Mehrgenerationenhaus seit 2014 regelmäßig, im Herbst 2019 fand auch eine der VIVAWEST-Ferienfreizeiten hier statt. Die bunten Spielhäuser, die die Kinder damals bauten, stehen im Garten des Mehrgenerationenhauses und im Quartier. Mit einer zusätzlichen Spende im Sommer dieses Jahres konnte die Einrichtung fünf Tablets anschaffen, die Kindern und Jugendlichen das Lernen erleichtern sollen. Die Älteren können die Tablets zudem für Bewerbungen nutzen.

Familiär und offen

Auch Peter Krakau packt im Mehrgenerationenhaus mit an, etwa bei Vorbereitungen für Veranstaltungen wie die Kulturabende, die das Team bis zum Beginn der Corona-Pandemie organisiert hat. „Wir hatten schon italienische, türkische und marokkanische Abende“, sagt Sefika Cetin. Kulturelle Vielfalt, gegenseitige Hilfe und ein familiäres Miteinander prägen das Quartier. Tagsüber spielen die Kinder in den Gärten und zwischen den Häusern, abends kommen die Erwachsenen auf dem Quartiersplatz zusammen und halten ein Schwätzchen. Alle in der Siedlung kennen Sefika Cetin und Peter Krakau, auf dem Rundgang wird immer wieder angehalten und kurz geplaudert. Die offene und positive Art der Menschen gefällt Hausmeister Peter Krakau: „Man kennt die Leute jahrelang, sie sind alle total nett.“ Das sieht Sefika Cetin genauso: „Sie sind wie eine große Familie.“

Infos zum VIVAWEST-Quartier Dr.-C.-Otto-Straße

Auf einem stillgelegten Teil der 1872 gegründeten Steinzeugfabrik Dr. C. Otto & Comp. erbaut, umfasst das Quartier 177 Wohneinheiten. Die Wohnungen mit Balkon oder Garten sind zwischen 30 und 89 Quadratmeter groß. In der Siedlung gibt es ein AWO-Familienzentrum, nur wenige Gehminuten entfernt das Mehrgenerationenhaus Stadtteilzentrum Dahlhausen des IFAK e. V. und Einkaufsmöglichkeiten. Bis zum Bahnhof Bochum-Dahlhausen sind es rund zehn Minuten Fußweg.

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