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Meine vier Wände

Zuhause im VIVAWEST-Quartier in Neukirchen-Vluyn

Seit 2018 wohnt Nicolas Schimerl in Neukirchen-Vluyn. Der Archäologe ist fasziniert vom Bergbau – und von der Natur. Ein Grund, warum der gebürtige Wiener sich bei VIVAWEST als „Außenanlagenpate“ engagiert.

Wieso es den Wiener Nicolas Schimerl ins Ruhrgebiet verschlagen hat? „Ach, die Frage habe ich oft gehört“, meint der 29-Jährige mit unverkennbarem „Schmäh“ in der Stimme und lacht. „Sagen wir es so – Wien hat ja nicht nur die pittoreske Altstadt, sondern auch viele Arbeiterbezirke. Und diese sind denen hier gar nicht unähnlich.“ Auch bei der Mentalität der Menschen sieht Schimerl Gemeinsamkeiten zwischen seiner alten und der neuen Heimat: „Dieses Ehrliche und Direkte der Leute … das passt schon. Zudem ist das Ruhrgebiet viel grüner, als viele denken.“

Eine logische Entscheidung

Nach seinem Grundstudium der Archäologie zog Schimerl vor rund sechs Jahren von Österreich nach Deutschland, um an der Ruhr-Universität Bochum weiter zu studieren. Dort gibt es die Fachrichtung Wirtschafts- und Rohstoffarchäologie. „Die Uni hat eine Kooperation mit dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum – und das ist zumindest im europäischen Raum ein Alleinstellungsmerkmal“, erzählt der junge Mann. „Da mich der Bergbau schon immer fasziniert hat, war es für mich eine logische Entscheidung, ins Ruhrgebiet zu ziehen.“ Weil er in Bochum keine passende Wohnung fand, zog Nicolas Schimerl zunächst nach Moers in ein VIVAWEST-Quartier, wohnte dort drei Jahre lang.

Umzug in die Bergarbeitersiedlung

„Durch einen Zufall sah ich schließlich, dass in der ruhigen Schillerstraße in Neukirchen-Vluyn eine Wohnung im Parterre frei war, und fragte bei VIVAWEST nach. Und es klappte!“ Seit 2018 wohnt er nun in diesem Quartier, das in den 50er-Jahren nahe der ehemaligen Zeche Niederberg gebaut wurde. Hier sind immer noch viele ehemalige Bergarbeiter zu Hause – auch das gefällt Schimerl gut.

Toller Zusammenhalt

„Ich bin hier sehr zufrieden. Denn Preis, Infrastruktur und Lage stimmen.“ Der Archäologe freut sich nicht nur über seinen schönen Balkon, sondern auch über eine Gartenparzelle, die zur Wohnung gehört. Von dort genießt er den weiten Blick über Felder und Wiesen. Natur pur. Bei der Gartenarbeit lernte er auch seine Nachbarn kennen – und schätzen. „Der Zusammenhalt ist hier wirklich besonders toll“, meint Schimerl. Er übernahm dann auch im Trio mit den Nachbarn Klaus Pisa und Andreas Jänicke eine ehrenamtliche Tätigkeit als Außenanlagenpate bei VIVAWEST. Seitdem werden gemeinsam Hecken geschnitten – zur Freude der älteren Mieter, die dies in ihren eigenen Gärten nicht mehr allein schaffen –, Rasenflächen gepflegt und Pläne zur Gestaltung geschmiedet.

Initiativen zu mehr Nachhaltigkeit

„Schön ist auch, dass VIVAWEST Initiativen zu mehr Nachhaltigkeit anregt“, sagt der Hobbygärtner. „Hier gibt es mehr Wiesen mit Blumen, Insekten und Schmetterlingen als perfekten Rasen.“ All das macht Nicolas Schimerl, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Bergbau-Museum Bochum arbeitet, viel Freude. Und es ist ein guter Ausgleich zu seinen Reisen und Ausgrabungen „unter Tage“, von denen er spannend zu erzählen versteht. So war er zuletzt an der hochgelobten Sonderausstellung über den antiken Salzbergbau im Iran mit dem Titel „Tod im Salz“ beteiligt (virtueller Rundgang: tod-im-salz.de). Demnächst geht es für eine Forschungsreise nach Georgien. Aufregend – aber trotzdem wird er auf diesem Trip seinen Balkon mit atemberaubender Aussicht und Entspannungsgarantie vermissen.

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