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Pressetermin zur Weiterführung der Stadtteilarbeit „Wir im Paulusviertel“

Durch die bereits seit einem Jahr bewährte und tragfähige Kooperation von Partnern aus Stadtverwaltung, Wohnungswirtschaft und Freier Wohlfahrtspflege konnte die Arbeit des Stadtteilmanagers Helmut Scholtz im Paulusviertel nun nahtlos um ein weiteres Jahr bis zum 30.06.2022 verlängert werden. Die Stadt Recklinghausen, das Gelsenkirchener Wohnungsunternehmen VIVAWEST und die AW Kur und Erholungs GmbH waren sich schnell einig, die bisherige erfolgreiche Stadtteilarbeit gemeinsam in starker Partnerschaft weiter zu finanzieren und die geschaffenen Strukturen immer mehr zu verstetigen. „Wir freuen uns sehr, dass wir das Stadtteilprojekt „Wir im Paulusviertel“ für ein weiteres Jahr bezuschussen konnten. Auf diese Weise kann die Quartiersarbeit im Paulusviertel ab dem 01.07.2021 ohne zeitliche Unterbrechung als Stadtteilarbeit fortgeführt werden“, berichtete Herr Dr. Sebastian Sanders, Sozialdezernent der Stadt Recklinghausen. Gerade die Corona-Pandemie und die dadurch noch einmal verstärkt sichtbaren Auswirkungen auf die Gesellschaft haben eindrücklich gezeigt, wie wichtig die Beratungs- und Unterstützungsarbeit von Herrn Scholtz für die Bewohner*innen des Stadtteils ist. Der Stadtteilmanager konnte aufgrund seiner vertrauten Stellung wichtige Projekte anstoßen bzw. andere verstetigen und sich als zentraler Ansprechpartner weiter etablieren.

31.08.2021

VIVAWEST engagiert sich bereits seit vielen Jahren in dem Quartier und unterstützt das Stadtteilmanagement über die Vivawest Stiftung in diesem Jahr mit einer Spende in Höhe von 18.000 und im kommenden Jahr in Höhe von 22.000 Euro. „Ein gutes Miteinander in unseren Quartieren ist uns wichtig. Herr Scholz trägt mit seiner Arbeit dazu bei, dass die Menschen hier gerne leben und ergänzt damit auch das langjährige Engagement des Deutschen Kinderschutzbundes, das wir ebenfalls gern unterstützen“, sagt Uwe Goemann, Geschäftsführer der Vivawest Stiftung.   

Auch wenn die Stadtteilarbeit viele Monate lang aufgrund der jeweils geltenden Corona-Restriktionen nicht unter normalen Umständen gelebt und umgesetzt werden konnte, haben Helmut Scholtz und seine Netzwerkpartner*innen gemeinsam kreative Lösungen entwickelt, wie Beratung, Begleitung und Unterstützung niedrigschwellig und unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln gewährleistet werden konnten. So wurde zum Beispiel zur Unterstützung der Impfkampagne in Recklinghausen in Kooperation mit dem Zentralbüro der katholischen Kirchengemeinden für immobile ältere Menschen ein Fahr- und Begleitdienst zum Impfzentrum in Recklinghausen angeboten. Ebenfalls fanden viele Angebote digital statt wie z.B. die Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige oder die Stadtteilrunde mit haupt-und ehrenamtlichen Akteuren im Paulusviertel.

Ein Highlight im Rahmen der Stadtteilarbeit ist das kürzlich in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) und dem Caritasverband für die Stadt Recklinghausen e.V. erschienene Heimatkochbuch „Lecker und bunt im Paulusviertel“. Gefördert wurde die Erstellung des Heimatkochbuchs durch Mittel des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW. Menschen aus unterschiedlichsten Kulturkreisen waren an der Gestaltung des Kochbuchs beteiligt und so konnte eine Vielfalt an handschriftlich eingereichten Kochrezepten gesammelt werden, die die Menschen mit ihrer Heimat verbinden. Das multikulturelle Kochbuch mit zusätzlichen Infos zur Heimat des/der jeweiligen Verfasser*in wird an Interessierte im Stadtteil verteilt und soll zur Bildung von offenen Kochtreffs animieren. „Ein großer Erfolgsfaktor der Stadtteilarbeit ist die gute Vernetzung und Zusammenarbeit mit Haupt- und Ehrenamtlichen. Durch diese Kooperationen ist es erst möglich, das bestehende Netzwerk weiter zu nutzen und auch für weitere Zielgruppen auszubauen“, stellte Helmut Scholtz dankbar fest.

Neben der klassischen Stadtteilentwicklung mit Aktivitäten zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements, der Durchführung von Informationsveranstaltungen, der Initiierung von Selbsthilfe- und Freizeitgruppen und vielem mehr, ist die Beratung und Unterstützung von pflegenden Angehörigen ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt des Stadtteilmanagers.  

Im Rahmen des am 1.10.2020 gestarteten und von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW geförderten Modellprojektes „Konzeptentwicklung Case Management für pflegende Angehörige“ in Trägerschaft der AW Kur und Erholungs GmbH soll Herr Scholtz Anfang 2022 zum Case Manager für pflegende Angehörige weiterqualifiziert werden. „Wir freuen uns, dass wir mit der Umsetzung des Modellprojekts in Recklinghausen und der Weiterqualifizierung von Herrn Scholtz einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen an ihrem Wohnort leisten können“, betonte Andreas Frank, Geschäftsführer der AW Kur und Erholungs GmbH. Mit der Weiterführung der Stadtteilarbeit verfolgen die Kooperationspartner das Ziel, das zugehende, präventive und sektorenübergreifende Case Management aus einer Hand als Ergänzung und spezielles Angebot für pflegende Angehörige in der Recklinghäuser Beratungslandschaft zu erproben und ggfs. dauerhaft zu etablieren. „Diese Unterstützung im Alltag ist auch besonders nach einem stationären Kuraufenthalt wichtig, damit der pflegende Angehörige das Erlernte auch in der Häuslichkeit anwenden kann und dauerhaft die ambulante Pflegesituation erhalten bleibt“, ergänzte Verena Weber, Projektleiterin des dreijährigen Modellprojekts.

Des Weiteren wird Herr Scholtz gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern das Thema Klimaschutz in den nächsten Monaten mehr in den Fokus rücken. Geplant sind Stadtteilbegehungen mit der Stabsstelle Klima und Mobilität der Stadt Recklinghausen und die Organisation einer Diskussionsrunde zum Thema Klimaschutz mit dem DKSB und dem evangelischen Kirchenkreis Recklinghausen im Rahmen des europäischen Filmfestivals der Generationen Ende November.

Ein weiteres Highlight seiner derzeitigen und kommenden Arbeit ist der Aufbau einer Bibliothek der Dinge im Stadtteilbüro mit Hilfsmitteln für älter werdende Menschen. Zur Förderung der selbstständigen Lebensweise von älteren Menschen in der Häuslichkeit sowie der Beratung von pflegenden Angehörigen werden diverse analoge wie auch digitale Hilfsmittel wie z.B. eine Notrufanlage, Gehhilfen usw. vor Ort zum Anschauen, Ausprobieren und Ausleihen vorgehalten. In Kooperation mit Sanitätshäusern und der Wohnberatung der Stadt Recklinghausen sollen ergänzend Informationsveranstaltungen stattfinden.

Info für Infokasten:

Bürger*innen mit Beratungs- und Unterstützungsbedarf können Herrn Scholtz wie gewohnt im Zeitraum von Montag bis Donnerstag zu festgelegten Sprechzeiten im bekannten Stadtteilbüro Auf den Flachsbeckwiesen 2 persönlich antreffen. Telefonisch und per Email ist er wie folgt zu erreichen: Tel: 02361 4858885 und Mobil: 0162-2343366 sowie per Email unter: helmut.scholtz@aw-kur.de.

 

Bei weiteren Fragen stehen Ihnen folgende Ansprechpartner*innen gerne zur Verfügung:

 

Verena Weber

Projektleitung Modellprojekt „Konzeptentwicklung Case Management für pflegende Angehörige“

 

AW Kur und Erholungs GmbH ▪ Kronenstraße 63 – 69 ▪ 44139 Dortmund

Telefon: 0231 5483-331  Mobil: 0162 2578530   ▪ Fax: 0231 5483-140

E-Mail:  verena.weber@aw-kur.de ▪ Homepage: www.aw-kur.de

 

Helmut Scholtz

Stadtteilmanager „Wir im Paulusviertel“

 

Stadtteilbüro „Wir im Paulusviertel“ ▪ Auf den Flachsbeckwiesen 2 ▪ 45659 Recklinghausen

Telefon: 02361 4858885  ▪ Mobil: 0162 234 33 66 ▪ Fax: 02361 184 638

E-Mail: helmut.scholtz(at)aw-kur.de ▪  Homepage: www.aw-kur.de