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Klimaschutzsiedlung Köln-Porz

Zum Jahreswechsel 2012/2013 wurde die VIVAWEST Klimaschutzsiedlung in Köln-Porz nach 18-monatiger Bauzeit fertiggestellt. Die 112 barrierefreien Mietwohnungen des Siedlungsbereiches zeichnen sich u.a. durch ein außergewöhnlich innovatives Konzept zur Energieversorgung aus. Das neue Quartier wird durch eine Eisspeicherheizung mit Wärme versorgt. Die Anlage folgt dabei einem physikalischen Grundprinzip: Verwandelt sich das Wasser im Speicher in der Heizperiode zu Eis, wird so genannte Kristallisationswärme frei. Diese frei werdende Energie kann dann zum Heizen genutzt werden.


Physikalisches Grundprinzip nutzen

Die Sonnenkraft ist für das Eisspeicherprinzip ein wichtiger Energiespender: In der warmen Jahreszeit wird überschüssige Sonnenenergie  in einem künstlich angelegten unterirdischen Wasserreservoir – dem so genannten Latentwärmespeicher – auf niedrigem Temperaturniveau gespeichert. Zusätzlich wird die Abwärme aus der Lüftungsanlage genutzt. Mit ihren konstanten 8 bis 10 Grad Celsius schützt die Erdwärme den Speicher ohne aufwendige Isolierung vor dem Auskühlen und liefert zusätzliche Energie. Wenn die Heizperiode beginnt, wird die Wärme dem Speicher entzogen und über Wärmepumpen dem Warmwassersystem der Heizung zugeführt. Durch diesen konstanten Entzug der Wärme gefriert das Wasser im Speicher kontrolliert zu Eis. Dabei wird auch die latente Wärme, die Kristallisationswärme, genutzt. Durch den Einsatz von vier Wärmepumpen in den vier Gebäuden werden dann ausreichend hohe Temperaturen erreicht, um über ein Fußbodenheizungssystem zu heizen und dezentral warmes Wasser zu bereiten.

Selbst regenerierendes System

Im Sommer wechselt das System optional vom Heiz- in den Kühlbetrieb. Dabei nimmt das Eis im Speicher die überschüssige Wärme der Gebäude auf und kühlt diese nach Bedarf. So kann die im Eis gespeicherte Kälte ohne Zusatzenergie zu Klimatisierung verwendet werden.

Die den Gebäuden entzogene Wärme, die solaren Erträge aus den Dachkollektoren und die aus der Abluft der Lüftungsanlagen rückgewonnen Wärme werden dem unterirdischen Eisspeicher zugeführt, wodurch das Eis schmilzt und sich der Speicher wieder mit Energie auftankt. Das System regeneriert sich somit von selbst und ist bereit für die nächste Heizperiode. Durch diese Art der Wärmeversorgung kann VIVAWEST Wohnungen mit pauschalierten Heizkosten (Heizungs-Flatrate) anbieten. Sie sind unabhängig von schwankenden Rohstoff- und Energiepreisen und geben den Bewohnern so eine deutlich bessere Planungssicherheit für die Nebenkosten.

Vorbildliches ökologisches Engagement

Das VIVAWEST-Projekt am Sternenbergerhof in Köln-Porz wurde von der KlimaExpo.NRW als der 135. von „1.000 Schritten in die Zukunft“ ausgezeichnet. Andreas Gries von der EnergieAgentur.NRW fasst die Vorzüge der VIVAWEST-Klimaschutzsiedlung wie folgt zusammen: „Mit den Klimaschutzsiedlungen entstehen in unserem Bundesland die Blaupausen für das urbane Leben von morgen. VIVAWEST nutzt mit dem Solar-Eisspeicher und der Wärmepumpentechnik unter anderem die Energie, die freigesetzt wird, wenn sich der Aggregatzustand des Wassers ändert, für die Beheizung und zur Warmwasserbereitung. Innovationen wie diese sind vorbildlich und führen dazu, dass die nordrhein-westfälischen Klimaschutzsiedlungen mittlerweile auch europaweit auf Interesse stoßen“.

Übergabe der KlimaExpo Auszeichnung