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Raumklima:
So heizen und lüften Sie richtig

Im Winter machen wir es uns drinnen gern gemütlich. Dabei sind Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit entscheidend. Zum richtigen Heizen und Lüften gibt es ein paar einfache Regeln. Wer sich daran hält, spart Energie und kommt gesünder durch den Winter. 

Zwei- bis dreimal täglich Stoßlüften

Gerade in der Wintersaison, wenn es draußen ungemütlich wird und man sich vor der Kälte schützen möchte, fällt das Lüften manchmal etwas knapp aus. Viele befürchten, dass man bei einer gezielten Stoßlüftung nach draußen heizt und teure Energie verpulvert. Das Gegenteil ist der Fall: Durch schnellen Luftaustausch verhindern Sie sowohl ein Auskühlen der Wohnung als auch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit und sparen so Energie.

Wenn Sie die Fenster zwei- bis dreimal täglich 10 bis 15 Minuten weit öffnen reicht das in der Regel aus, damit Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit bei geringem Energieverbrauch im Wohlfühlbereich liegen. Danach wird es dank der aufgewärmten Wände schnell und kostengünstig wieder gemütlich warm.

Trockene Luft heizt schneller auf als feuchte

In überheizten oder unzureichend gelüfteten Räumen steigt die Luftfeuchtigkeit erfahrungsgemäß stark an. Doch nur trockene Luft heizt schnell auf, feuchte Luft braucht hierzu wesentlich mehr Zeit und Energie. Um eine Raumtemperatur von 22° C bei einer Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent zu halten, benötigt man rund
26 Prozent mehr Heizenergie als beispielsweise bei einer Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent. Bei 90 Prozent Luftfeuchtigkeit, die in etwa der Atmosphäre eines fünf Quadratmeter großen Badezimmers nach einer zehnminütigen heißen Dusche entsprechen, steigt der Energieverbrauch sogar um 45 Prozent an.

Heizung nicht komplett abstellen

Auch wenn Sie tagsüber nicht zu Hause sind: Stellen Sie die Heizung nicht komplett ab. Ähnlich wie beim Stop-and-go im Stau wird deutlich mehr Energie verbraucht, wenn Sie die Heizung ganz abdrehen und wieder anstellen. Außerdem haben die Wände dann keine Gelegenheit, Wärme zu speichern.

Fenster nicht kippen

Auf das Kippen der Fenster sollten Sie in der kalten Jahreszeit verzichten. Dabei heizen Sie nämlich wirklich nach draußen. Zudem kühlt der Fenstersturz aus, Feuchtigkeit setzt sich ab und es besteht die Gefahr von Schimmelbildung.

Gesund bleiben mit dem richtigen Raumklima

Von den Energiekosten einmal ganz abgesehen, beeinflusst das Raumklima auch die Gesundheit maßgeblich. Ideal sind etwa 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit bei einer Temperatur von 19 bis
25 °C – abhängig von der Jahreszeit.

Bei einer Luftfeuchtigkeit von unter 35 Prozent trocknen Atemwege, Haut und Augen aus, eine konstante Luftfeuchtigkeit von über 65 Prozent hingegen begünstigt Schimmelbildung, was gesundheitlich ebenfalls belastend ist. Wenn Sie die Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung regelmäßig kontrollieren möchten, sollten sich ein Hygrometer anschaffen.