Das Gebäude am Pothmorgenweg ist nahezu komplett aus Holz erreichtet und fügt sich damit in die moderne und nachhaltig gestaltete Architektur des Quartiers ein. Auf knapp 1000 Quadratmetern, verteilt auf zwei Etagen, sowie in einem großzügigen Außenbereich werden die Kinder in vier Gruppen betreut. „Es ist ein Gebäude, in dem sich Generationen junger Menschen entwickeln können – und das in einem Quartier, in dem wir zeigen möchten, wie das Wohnen von Morgen aussehen kann. Das passt wunderbar zusammen“, sagte Sandra Wehrmann, Vorsitzende der VIVAWEST-Geschäftsführung und ergänzte: „Es freut mich sehr, dass wir nach der Modernisierung von 122 Wohnungen und der Aufstockung der Gebäude um 61 zusätzliche Wohnungen nun den ersten Neubau aus Holz fertigstellt haben. Eine gute Basis für die weiteren rund 200 Wohnungen, die in den kommenden gut zwei Jahren noch folgen werden.“
Für das SOS Kinderdorf Dortmund ist es neben dem Familienzentrum an der Kronprinzenstraße die zweite Einrichtung in der Stadt: „Als uns VIVAWEST das Projekt vorgestellt hat, waren wir sofort überzeugt. Diese Kita ist ein besonderer Ort und wir freuen uns darauf, hier ab Mitte September die ersten Kinder begrüßen zu dürfen“, sagt Andreas Marder, Leiter des SOS Kinderdorf Dortmund. Die Kita bietet Platz für 73 Kinder, davon 20 Plätze für Kinder unter drei Jahren. Ebenfalls zum aktuellen Angebot des SOS-Kinderdorfs im Quartier zählt eine Wohngruppe, die in drei zusammengelegten VIVAWEST-Wohnungen an den Start geht. Dort sollen acht Kinder im Alter von 8-13 Jahren ein Zuhause finden, bis sie in eine Wohngruppe für Jugendliche oder zurück in ihre Familien ziehen können.
Britta Gövert, Bürgermeisterin der Stadt Dortmund, sieht in der Einrichtung einen Gewinn für den Stadtteil: „Der Gestaltungsbeirat der Stadt hat die Pläne für die Kita seinerzeit sehr gelobt. In der Tat: das Ergebnis ist beeindruckend. Es freut uns, das VIVAWEST ihr Modellquartier in Dortmund entwickelt und damit die Wohn- und Lebensqualität im Stadtteil Huckarde erhöht. Die Kita trägt mit ihrem Angebot über die Kindebetreuung hinaus dazu bei, dass sich die Menschen hier wohlfühlen werden.“
„Wir haben seit über 20 Jahren Erfahrung mit dem Bau von Kindertagesstätten in Holzbauweise. Holz ist nachhaltig, flexibel in der Gestaltung uns schafft ein gesundes Raumklima für Kinder und Erzieher. Wir freuen uns, das VIVAWEST für ihr Modellquartier auf Terhalle gesetzt hat und bedanken uns für das Vertrauen“, sagte Terhalle-Geschäftsführer Jürgen Ellerkamp.
Parallel laufen beim SOS Kinderdorf und VIVAWEST die Planungen für ein modernes Café als Treffpunkt und Zentrum des nachbarschaftlichen Miteinanders. Es soll im Erdgeschoss des Quartierszentrums neben weiteren Serviceangeboten im Rahmen des zweiten Bauabschnitts des Projekts errichtet werden. „Die Pläne passen sehr gut in unser Konzept. Wir möchten vielfältige Freizeit- und Begegnungsangebote für Jung und Alt im Quartier schaffen“, erklärte Andreas Marder. Dieser Bauabschnitt umfasst auch den Neubau von rund 200 Wohnungen (davon mindestens 30% öffentlich gefördert), rund 60 Mikroapartments sowie eines Parkhauses und soll Ende des Jahres starten.
Über 100 Millionen Euro investiert VIVAWEST in das Modellquartier Bergmannsgrün und möchte damit zeigen, wie Klimaschutz und bezahlbares Wohnen für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen miteinander vereinbar sind. Der erste Bauabschnitt mit der Modernisierung von 122 Wohnungen und dem Bau von 61 neuen Wohnungen durch Dachaufstockungen ist abgeschlossen.