Wir im Quartier

Neustart mit 74 Jahren

Ein schweres Jahr, ein glücklicher Zufall – und plötzlich die Chance auf ein neues Zuhause: Die Dortmunderin Krystyna Wanda Zenses zog nach 50 Jahren in eine moderne VIVAWEST-Wohnung.

Ein schwieriges Jahr liegt hinter VIVAWEST-Mieterin Krystyna Wanda Zenses. Ihr Mann starb nach kurzer schwerer Krankheit, sie selbst musste sich unter anderem einer Knieoperation unterziehen. Mehr als 50 Jahre lang lebte die gebürtige Dortmunderin mit ihrer Familie im Otto-Brenner-Weg in Dortmund-Hombruch. „Ich wäre wohl auch alleine dort geblieben“, sagt die 74-Jährige rückblickend. Doch dann ergab sich unverhofft die Möglichkeit für einen Umzug.

Grundsanierte Wohnung

Im November 2024 besichtigte sie mit ihrer Schwester eine Wohnung im VIVAWEST-Quartier im Fündlingsweg in Dortmund-Menglinghausen. Das Gebäude wird von VIVAWEST umfangreich modernisiert – damals waren die Sanierungsarbeiten in der Wohnung noch voll im Gang. „Ich fand sie modern und altersgerecht, nur leider zu klein“, erinnert sich Zenses. Nach der Sanierung entschied sie sich letztlich doch für den Einzug – und nahm die Verkleinerung in Kauf. „Da musste ich mich eben von ein paar Eiche-rustikal-Möbeln trennen. Halb so wild“, sagt sie und lacht.

Die Wohnung ist grundsaniert, rund 50 Quadratmeter groß, hat ein neues Bad mit ebenerdiger Dusche, einen großen Keller und einen Waschmaschinenraum. Besonders gefällt Zenses der Balkon, den sie sowohl von der Küche als auch vom Schlafzimmer betreten kann. „Und auch über den Ausblick freue ich mich sehr, wenn ich nach Hause komme“, sagt sie und führt nach draußen. Man sieht Bäume, viel Grün – und es ist sehr ruhig. „Niemand kann hier hereinschauen. Der Balkon ist überdacht – seit dem Einzug konnte ich fast jeden Tag draußen sitzen. Auch bei Regen.“ Heute betrachtet Krystyna Wanda Zenses den Umzug als den richtigen Neustart.

Die Dortmunderin hat früh geheiratet, sie und ihr Mann waren 20 Jahre alt. Die erste gemeinsame Wohnung lag in der Dortmunder Innenstadt. „Herrje, das war hoch oben unterm Dach. Die ganzen Treppen – da wollte uns kaum einer besuchen“, erinnert sie sich.

Als ihr Mann Arbeit bei der damaligen Hoesch AG fand, zogen sie nach Hombruch. Nachdem der Sohn ausgezogen war, blieb sie dort gemeinsam mit ihrem Mann. „Ich selbst bin Groß- und Außenhandelskauffrau und habe bis zu meiner Rente bei einer Firma in der Nähe gearbeitet. Die kurzen Wege waren ideal für uns.“

Fit im Alter

Jetzt in der neuen Wohnung ist Zenses auf sich allein gestellt – aber nicht einsam. „Wir sind alle Singles im Haus, alle in unterschiedlichen Altersgruppen und alle sehr nett.“ Die Mieterin hält sich mit Reha-Sport und Gymnastik fit, singt im Chor und pflegt ihren Schrebergarten im nahen Hombruch. Sie schätzt die ruhige, fast ländliche Lage Menglinghausens. „Ich liebe dieses Haus – das war großes Glück für mich.“

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